Ausblick auf die Wintersportsaison 2020/2021

Samstag, 14. November 2020 - Wintersportbericht

Derzeit herrscht noch mildes Spätherbstwetter im Erzgebirge. Nach ersten Schneefällen am Fichtelberg im Oktober war es die letzten Wochen mild und überwiegend trocken. Für die dritte Novemberdekade deutet sich derzeit aber eine Umstellung der Großwetterlage an. Insgesamt stehen die Chancen zumindest auf einen besseren Winter als in der letzten Saison nicht schlecht.

Der Verlauf der kommenden Wintersaison wird aber nicht nur durch die Wetterlage sondern wesentlich auch vom weiteren Fortgang der Corona-Pandemie geprägt sein. Besonders im Erzgebirgskreis sind die Fallzahlen vergleichsweise hoch. Grenzübertritte nach Tschechien sind momentan zu touristischen Zwecken nicht erlaubt. Unter Beibehaltung der aktuellen Regelungen wäre ein Besuch tschechischer Skigebiete nicht möglich.

Auch auf deutscher Seite wird der Betrieb von Skiliften von der weiteren Entwicklung der Fallzahlen abhängen. Einzelne Skigebiete wie Oberwiesenthal haben entsprechende Hygienekonzepte vorgestellt. Trotzdem bleibt offen, wie stark die Einschränkungen sein werden. Skilanglauf könnte in der kommenden Saison als Freizeitsport profitieren.

Was gibt es Neues in dieser Wintersportsaison? In Eibenstock wurden einzelne neue Schneekanonen erworben, um die Beschneiung noch zu verbessern. Der betrifft auch das Skigebiet Klinovec, wo zudem die Abfahrt 1b (Keilbergsüdhang) ausgebaut wurde – eine neue Piste im unteren Bereich wird aber wohl nicht komplett fertig in diesem Jahr. Bei Altenberg wurde ein kleiner zusätzlicher Teller-Schlepplift installiert. Ein Skiliftbetrieb bei Johanngeorgenstadt ist laut eines lokalen Zeitungsberichts aufgrund des Rückzugs der bisherigen Betreiber ungewiss. Gleiches gilt auch weiterhin für Jöhstadt aufgrund von Konflikten zwischen Skiverein und Gemeinde. Bei Carlsfeld wurde ein neues Loipenspurgerät angeschafft.

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