|
Anmerkung:
Unter dieser Rubrik sind längere Skitouren
aufgeführt, die
abwechslungsreiche Loipen und ungespurte Strecken kombinieren.
Zielgruppe sind erfahrene Skiläufer, die eine längere
Wegstrecke zurücklegen wollen. Zum Teil kann der Wegverlauf
über Google Maps und Google Earth nachvollzogen werden. Die
Kartendarstellungen
sollen aber nur zur groben Orientierung dienen.
Sie haben eigene Tourenvorschläge oder Hinweise zu den Strecken? Dann
nehmen Sie Kontakt
zu mir auf!
 | Tour
1: Panorama
über Neudorf
Länge: ca. 20 km
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Diese
Skitour ist
größtenteils identisch mit dem Neudorfer
Skiwanderweg
auf ausschließlich
gespurten Loipen. Einstieg ist jedoch in der
Ortsmitte von Neudorf nahe der Kirche (alternativ am Einkaufsmarkt).
Vor dem Roten Vorwerk
verlässt man kurz den Neudorfer Skiwanderweg und nutzt die
Aussichtsloipe. Von 700m geht es hinauf auf
über 1080m. Neben Einkehrmöglichkeiten
(Siebensäure, Waldeck) ergeben sich wunderschöne
Aussichten hinab nach Neudorf, zum Bärenstein und zum
Pöhlberg. |
 | Tour
2: Halbemeile und
Försterhäuser
Länge:
ca. 23 km
Schwierigkeitsgrad:
mittelschwer
Diese
Skitour ist ein echter Geheimtipp. Zumindest am Wochenende
ist mit etwas Glück nahezu die gesamte Strecke maschinell gespurt. Vom
Startpunkt
Rittersgrün Parkplatz Freibad geht es
über die Halbemeile nach Tschechien. Nach der Passage
des Wintergrenzübergangs Himmelswiese führt der Weg auf ebener
Strecke zu der kleinen Siedlung Myslivny
(Försterhäuser). Hier trifft man auf die
Loipe Mysliven vom
Spitzberg her kommend. Man folgt der Loipe zurück zur
deutsch-tschechischen Grenze und erreicht anschließend
Tellerhäuser. Von hier aus geht es in langer Abfahrt wieder
hinunter nach Rittersgrün. |
 | Tour
3: Berg- und Talfahrt
im Muldetal
Länge: ca. 24 km
Schwierigkeitsgrad: schwer Diese
Tour
führt von Nassau aus ins Holzhauer Loipengebiet am
Drachenkopf.
Nach einer rasanten Abfahrt ins Muldental geht es hinauf nach
Oberholzhau, später wieder bergab und entlang der
Bahndammloipe Richtung Neuhermsdorf. Über das
Drachenkopf-/Kannelberggebiet schließlich führt der
Weg
zurück nach Nassau. Diese Tour kombiniert einige der
anspruchsvollsten Loipen im Osterzgebirge. |
 | Tour
4: Von Rittersgrün auf das Dach des Erzgebirges
Länge:
ca. 34 km
Schwierigkeitsgrad: schwer
Auch
diese Skiwanderung ist
anspruchsvoll und erfordert Ausdauer. Vom Startpunkt in
Rittersgrün
geht es kontinuierlich bergauf auf meistens ungespurten Strecken, bis
man auf die gespurte Hundsmartertrasse trifft. Dieser folgt man
Richtung Tellerhäuser, zweigt vor Erreichen der Siedlung aber
Richtung Oberwiesenthal ab (Tellerhäuser Skiwanderweg).
Über die Höhenloipe geht es hinauf bis auf den
Fichtelberg;
vom
Ausgangspunkt aus hat man also fast 600m an Höhe gewonnen.
Anschließend geht es in langer Abfahrt über die
Skiarena
und Tellerhäuser zurück nach Rittersgrün. |
 | Tour
5: "Hohe Tour" - Der Klassiker von Altenberg ins
Elbtal
Länge:
ca. 48-62 km (abhängig von Streckenvariante)
Schwierigkeitsgrad: schwer Die
Hohe Tour ist ein Klassiker
der langen
Skitouren im Osterzgebirge und Elbsandsteingebirge. Voraussetzung
ist eine sehr gute Schneelage, was je nach Winter nicht allzu
häufig vorkommt. Von
Altenberg aus geht es bergab bis nach Schöna im Elbetal.
Nicht
weniger als 750 Höhenmeter liegen zwischen dem
höchsten und
dem niedrigsten Punkt der Strecke. Ab Zinnwald führt
die
Strecke in die Tschechische Republik. Der Mückenberg, Adolfov
und
Tisa werden passiert. Später kann man sich entscheiden, ob man
auf
tschechischem Gebiet bleibt und über Snecnik, Maxicky und
Dolny
Zleb ins Elbetal gelangt, oder ob man schon bei Rosenthal bzw. später
am "Böhmischen Tor" auf deutsches
Terrain zurückkehrt.
Hier die Kurzbeschreibung von einem
Skiläufer mit langjähriger "Hoher Tour"-Erfahrung (Variante
mit Querung der Grenze am Böhmischen Tor nach Maxicky):
Start am Bahnhof Altenberg - Alter Zaunhäuser Weg - Schneise
30 - Wetterstation Georgenfeld - rechtshaltend über Golfplatzwiese
zur Holzbrücke Cinovec über die E55 - Erzgebirgsskimagistrale (KLM)
über Mückentürmchen bis Adolfov ausgeschildert und (in
der Regel) gespurt! - Rozcesti pod "Jeleni hotou" - links Tisa
ausgeschildert - Naklerov über Straße - Tisa - Hoher
Schneeberg links halbe Höhe queren - Telefonka bis kurz vor
Maxicky - Dienels Kreuz - Böhmisches Tor - Alter Marktweg und
zwischen Zirkelstein und Kaiserkrone zum Bahnhof Schöna
Empfehlung:
Abfahrt 6.44 Uhr mit dem Bus ab Dresden Hbf oder 6.01 Uhr / 7.01 Uhr
mit der Bahn;
Rückfahrt 16.34 Uhr oder 17.34 Uhr mit der Bahn ab Schöna;
Streckenlänge per GPS: 59 km insgesamt! Einkehr und Pause in Tisa.
Altenberg - Tisa 34km (525Hm hoch/ 710Hm runter);
Tisa - Schöna 25km (135Hm hoch/ 665Hm runter) Wer in
Zinnwald-Georgenfeld startet, spart ein paar Loipenkilometer.
Detaillierte Informationen (mit anderer Streckenvariante): www.hohetour.de
|
 | Tour
6: Jenseits von Skimagistrale und Kammloipe
Länge:
ca. 38 km
Schwierigkeitsgrad: schwer Zuviel
Betrieb auf der Kammloipe? Dann einfach mal in eine andere Richtung
fahren. Ab
dem Ausgangspunkt Johanngeorgenstadt folgt man der Kammloipe bis zum
Hirschenstander Pass. Dann geht es über Jeleni weiter nach
Süden bis die Loipen westlich von Nove Hamry erreicht werden.
Man folgt den
gespurten Wegen bergab nach Nove Hamry. Über den
Bärringer
Berg und die Loipen von Pernink geht es nun zurück Richtung
Norden. Anschließend steht noch der Rückweg auf der
Skimagistrale über die Gaststätte Henneberg an.
Besonders
gut: ein Großteil der Strecke wird maschinell gespurt.
Für Familien und weniger ausdauernde Skifahrer ist eine kleine
Schleife denkbar, indem man bis Jeleni fährt und dann gleich in
die KLM (Skimagistrale) Richtung Pernink einsteigt bis zum
Grenzübergang am Korec. |
 | Tour
7: Rund um die Talsperre Flaje
Länge:
ca. 27 km
Schwierigkeitsgrad: schwer Ausgangspunkt
ist der Loipenparkplatz in Oberholzhau. Zunächst nutzt man die
Nachtloipe und erreicht nach wenigen Metern die Osterzgebirgsloipe.
Dieser folgt man bergab nach Deutschgeorgenthal. Hier quert man die
Grenze und folgt dem rot markierten Fernwanderweg ins Wernsbachtal
(Teil der deutschen SM). Nach einem langen Anstieg erreicht
man
unterhalb des 875m hohen Hirschkopfs die Skimagistrale
(KLM/KBS). Es folgt eine Abfahrt zur Talsperre Flaje. Über
gespurte Ortsloipen von Dlouha Louka läuft man wieder
nach Norden, bis nach knapp 26km die deutsche Grenze am Battleck
erreicht wird. Nach wenigen Metern ist man dann zurück in
Oberholzhau. |
 | Tour
8: Zwischen
Westerzgebirge und Vogtland
Länge:
ca. 16 km
Schwierigkeitsgrad: schwer Diese
Skitour beginnt in der kleinen verschlafenen Siedlung Sachsengrund,
einem Ortsteil von Morgenröthe-Rautenkranz, Teil der Gemeinde
Muldenhammer. Zunächst
folgt
man der kleinen Siedlungsstraße steil bergauf nach Nordosten.
Über
den Dreibächelweg gelangt man ins nächste kleine Tal.
Hier
orientiert man sich geradeaus bergauf, wo es auf ungespurter Strecke
Richtung Carlsfeld geht. Anschließend folgt man der
Schneehübelloipe über den Hirschkopf, später
der
Anschlussloipe zur Kammloipe.
Der Kammloipe folgt man bis zum Abzweig nach Sachsengrund.
Über eine
anspruchsvolle Abfahrt geht es schlussendlich bergab zurück
zum Ausgangspunkt. |
 | Tour 9: Runde am Göhrener Tor
Länge:
ca. km
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Hier
handelt es sich um eine Skitour leichteren Schwierigkeitsgrades, wobei
am Wochenende fast die komplette Strecke maschinell gespurt sein
sollte. Startpunkt ist Bad Einsiedel, zentraler Loipeneinstieg von
Neuhausen. Alternativ ist auch ein Einstieg an der Sportwelt Preußler
(Seiffen) möglich. Zunächst geht es die Sportweltloipe entlang Richtung
Deutscheinsiedel. Anschließend quert man die Grenze. Ziel der Etappe
ist der kleine tschechische Ort Kliny (Göhren) mit Einkehrmöglichkeit.
Über die tschechische Skimagistrale erreicht man auf dem Erzgebirgskamm
das "Göhrener Tor". Anschließend geht es wieder zurück nach Deutschland
und über die Schwartenbergloipe zurück nach Bad Einsiedel. >> Kartenansicht bei Google
Maps |
 | Tour 10: Tour zum höchsten Berg im Osterzgebirge
Länge:
ca. km
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Startpunkt
ist am Loipenbahnhof Neuhermsdorf im Osterzgebirge. Auf der
Osterzgebirgsloipe geht es zunächst entlang der Grenze nach Rehefeld.
Anschließend quert man den Grenzbach und erreicht an der Wittichbaude
die böhmische Skimagistrale auf dem Gebirgskamm. Nahe Dlouha Louka
erreicht man den höchsten Berg im Osterzgebirge. Anschließend geht es
an der Talsperre Flaje vorbei zur sogenannten Battlecke nahe Holzhau.
Nun geht es wieder auf der Osterzgebirgsloipe entlang zurück zum
Ausgangspunkt. Diese lange Skitour bietet eine abwechslungsreiche
Landschaft und herrliche Fernblicke. Im Idealfall ist die gesamte
Strecke maschinell gespurt. >> Kartenansicht bei Google
Maps |
|
|